Hallo, ich heiße Dennis Pasemann
und absolviere mein duales Studium
Wirtschaftsinformatik (Bachelor of
Science) und meine Ausbildung zum
Fachinformatiker für Anwendungs-
entwicklung.

Was hast du für Projekte begleitet und mit welchen Programmen bist du in Kontakt gekommen?

Ich bin seit über zwei Jahren im Unternehmen und hatte das Glück, schon viele unterschiedliche Bereiche zu durchlaufen.
Besonders spannend war für mich dabei die Betreuung eines eigenen SAP Systems mit den dazugehörigen Aufgaben sowie die Arbeit im Bereich Business Intelligence, der sich vor allem mit der Verwaltung und Analyse großer Datenmengen beschäftigt. Die bei der VW FS am häufigsten eingesetzten Technologien sind SAP bzw. die Programmiersprache ABAP. Neben dieser wird u.a. mit C# gearbeitet. Mithilfe dieser Programmiersprache habe ich bereits eine eigene Anwendung von der Konzeption bis zur Einführung entwickelt. Sie unterstützt dabei, die für andere Entwicklungen notwendigen Dokumentationen an den richtigen Stellen abzulegen. Die Aufgaben sind dabei vielfältig und abwechslungsreich, so unterstütze ich beispielsweise auch dabei rechtliche Anforderungen zu ermitteln, die an die Dokumentation unserer IT gestellt werden und regelmäßig überprüft werden müssen.
Zu keinem Zeitpunkt, auch nicht beim Programmieren, waren besondere Vorkenntnisse wichtig, wichtiger war das Interesse daran es zu lernen, alles andere wurde mir vermittelt.

Wie stellt sich der Aufbau deines Studiums dar?

Während meines dualen Studiums findet ein regelmäßiger Wechsel im 3-Monatszyklus zwischen Theoriephasen an der Leibniz FH in Hannover und Praxisphasen im Unternehmen statt.
In den Vorlesungen lernen wir die theoretischen Grundlagen. Dieses Wissen lässt sich in den Praxisphasen direkt im Unternehmen anwenden.
Ergänzend finden im Unternehmen regelmäßig Schulungen zu verschiedenen Themen statt, die das Wissen aus den Theoriephasen noch erweitern bzw. vertiefen. In meinen Praxisphasen in den ersten Semestern wurde ich sowohl im Systembetrieb als auch in der Anwendungsentwicklung eingesetzt. So hatte ich die Chance beide Seiten der IT kennenzulernen.
Im 5. und 6. Semester liegt die Entscheidung bei mir, in welche Abteilung ich wie lange gehe. Unter Bezugnahme auf meine Bachelorarbeit entscheide ich, was Sinn macht und was meine Fähigkeiten und Interessen fördert. Zusätzlich besteht im dritten Jahr die Möglichkeit die Abschlussprüfung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung abzulegen. Die Zeit, um mich mit den Auszubildenden und Experten für die jeweiligen Themenbereiche auf die Prüfung vorzubereiten, wird mir dazu eingeräumt und das ist einfach super.

Was machst du noch so nebenher in deiner Freizeit?

Klar, kann ein duales Studium anstrengend sein, umso besser, dass mein Arbeitgeber daran interessiert ist, dass auch Zeit für Freizeit und Erholung bleibt. Durch eine Regelarbeitszeit von 35 h/Woche und 30 Tagen Tarifurlaub wird uns das ermöglicht.
Ich bin für das duale Studium nach Braunschweig gezogen und habe es bisher nicht bereut. Es gibt viele Möglichkeiten hier etwas mit Freunden zu unternehmen. Regelmäßige Besuche bei meiner Familie stehen natürlich auch auf dem Programm und dank einer guten Ausbildungsvergütung ist das zum Glück keine Frage.
Zusätzlich bleibt genug Zeit für Reisen, Festivals und Konzerte um neue Leute kennen zu lernen und eine gute Zeit zu verbringen. Nach einem anstrengenden Tag bleibe ich aber auch gern einfach nur zu Hause und spiele an meiner Playstation.

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass ich im Rahmen meines dualen Studiums noch viel lernen werde und am Ende beide Abschlüsse möglichst gut bestehe. Dies möchte ich für mich erreichen, die unbefristete Übernahme ist mir mit dem Abschluss meines Studiums garantiert, die zusätzliche IHK-Prüfung ist freiwillig. Späterwünsche ich mir eine spannende Tätigkeit und würde gern die Möglichkeit von Auslandseinsätze nutzen. Zuallererst wünsche ich mir für die Zukunft aber natürlich, dass ich gesund bleibe und weiterhin so viel Spaß bei der Arbeit habe wie bisher.