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04.2018 FENJA

Meine Work-Life-Balance Story


Überall wo man hinschaut, wird von „Work-Life-Balance“ berichtet. Dieser Trendbegriff ist im Arbeitsalltag so präsent, dass ich mich gefragt habe: Was genau bedeutet das überhaupt für uns Azubis in der Fachinformatik?

Grundsätzlich spricht man von einer guten Work-Life-Balance, wenn man einen guten Ausgleich zwischen Arbeit bzw. Studium oder Ausbildung und Freizeit schafft.

Doch ist das nicht immer ganz so einfach, wie gesagt. Die Ausbildung nimmt oft mehr Kraft und Zeit in Anspruch, als du dir selbst eingestehen möchte. Nicht nur das: Gerade in der Informatik kann es oft schwer sein, nach dem Feierabend richtig abzuschalten. Vielleicht hast du den ganzen Tag an einer Applikation gearbeitet, die nicht richtig laufen wollte und nun denkst du auch zuhause noch ewig über Fehlerquellen und Lösungsansätze nach.

Für ein ausgeglichenes Leben ist es jedoch wichtig, auch einmal abzuschalten und auf andere Gedanken zu kommen, als die, die dich den ganzen Tag im Büro beschäftigen. Auch den Kontakt zu Leuten außerhalb des Unternehmens zu pflegen, hat eine große Bedeutung für die Work-Life-Balance. Ein kompletter Perspektivwechsel bei einem schönen Abendessen mit Freunden oder der Familie kann Wunder bewirken. Mit frischem Blick nach einem entspannten Abend lassen sich alte Herausforderungen am nächsten Morgen viel leichter angehen.

Zum Ausgleich zwischen Ausbildung und Privatleben gehört bei den Volkswagen Financial Services für mich auf jeden Fall noch der Sport. Von unserem Gesundheitsmanagement gibt es Angebote wie Laufkurse, aber auch Unternehmensmannschaften im Fußball. Einen solchen Ausgleich zu schaffen ist nicht nur gut für die Fitness; er ist auch gut für den Kopf und die Seele. Mir hilft es, mich neben der Arbeit im Büro nach Feierabend auch mal auspowern zu können, um dadurch neue Energie zu schöpfen.
Bis ich meinen Weg zur perfekten Work-Life-Balance gefunden habe, war es ein längerer Weg. Ich habe während meines ersten Ausbildungsjahrs aus verschiedenen Gründen kaum Sport gemacht. Ich war oft niedergeschlagen und auch öfter mal krank. Vor einem halben Jahr habe ich selbst gemerkt, dass ich etwas ändern muss. Ich habe Unterstützung bei meiner Ausbilderin gesucht, die mit mir neue Ziele für meine Ausbildungszeit definiert hat. So habe ich mir vorgenommen, mich mehr vor allem auch draußen zu bewegen.

„Bis ich meinen Weg zur perfekten Work-Life-Balance gefunden habe, war es ein längerer Weg.“

Besonders am Anfang war es für mich schwer, mich zu motivieren, aber zum Glück hatte ich Freunde und Familienmitglieder, die mich zu Beginn stark begleitet haben. Nach einigen Wochen pendelte sich der Sport fest in meinen Wochenplan ein. Ab diesem Zeitpunkt an war mein Tag viel dynamischer. Das habe ich auch in der Ausbildung gemerkt: Ich war glücklicher, habe mich generell wohler gefühlt und hatte das Gefühl, viel mehr zu schaffen als vorher.

Diese Abwechslung zwischen Arbeit, Sozialem und Sport hat mir die gewünschte Work-Life-Balance beschert.

Wie sieht es bei dir aus? Bist du noch auf der Suche nach dem perfekten Ausgleich zum Alltag, oder wagst du dich an unseren IT Girl Urban Fitness Challenge?