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03.2019 FENJA

Die 5 wichtigsten Tipps für eine gelungene Bewerbung


Wenn du anfängst, dich auf die Stelle deiner Träume zu bewerben, hat jeder einen gut gemeinten Ratschlag parat.

Gerade wenn du wie ich damals frisch aus der Schule kommst, hast du von Eltern oder Großeltern bestimmt auch super moderne Tipps gekriegt, wie:
„Auf jeden Fall vorher anrufen und die Personalabteilung um den Finger wickeln. Dann erinnern die sich an dich!“

„Die Bewerbungsmappe mit Parfüm einsprühen – damit hebst du dich aus der Masse ab!“

„Mach irgendwas Kreatives, Krasses, sodass die dich auf jeden Fall nehmen müssen! Schreib einen Song über Informatik oder so!“

Aber eine gute Bewerbung ist kein Hexenwerk, egal ob es um Ausbildung oder duales Studium geht.

Für dich habe ich mich mit meinen Azubi-Kollegen zusammengesetzt und gemeinsam haben wir dir unsere Top Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung zusammengestellt. Für uns scheint das ganz gut geklappt zu haben, denn unsere Ausbilderinnen haben die Tipps offiziell abgenickt.

1. Sei ehrlich

Klingt offensichtlich? So selbstverständlich ist das für viele Bewerber nicht.

Anstatt sich darauf zu konzentrieren, was sie ausmacht und wie sie als Person in unser Team passen, versuchen sie zu erraten, was die Personalabteilung und die Ausbilder hören und lesen wollen.

Pro-Tipp: Das hilft dir nicht!

Was dir wirklich hilft: Ehrlichkeit!

Ernsthaft. Überlege dir, was dir leichtfällt und was dir schwerfällt; was dich ausmacht; weshalb du eine Ausbildung oder ein duales Studium machen möchtest.

Warum willst du ins Volkswagen Financial Services Team? Und warum können wir uns auf dich in unserem Azubi-Team freuen? Warum Wirtschaftsinformatik und nicht Informatik oder anders herum?

Wenn du dir darüber im Klaren bist, dann hast du den wichtigsten Schritt schon gemacht.

Zum Beispiel:
Ich habe einen Bezug zum Programmieren, obwohl ich keinen Informatikunterricht hatte. Ich habe stattdessen als Hobby an privaten Websites gebastelt. Deswegen habe ich ein paar Grundprinzipien beim Programmieren schon gekannt.
Meine Schwäche ist es, dass ich mir schlecht Namen merken kann. Deswegen saß ich am Anfang meiner Ausbildung überall mit meinem Notizbuch und habe mir alle Namen der neuen Kollegen aufgeschrieben, damit ich sie später zuordnen kann.
Ich wollte gerne zu den Financial Services, weil ich einen Ausbildungsplatz in der Nähe meiner Familie gesucht habe und ein Freund meiner Schwester sehr positiv von der Ausbildung hier erzählt hat.

Ich habe mich für die Ausbildung entschieden, weil mir der größere Praxisanteil gegenüber dem dualen Studium besser gefallen hat.

2. Sei gewissenhaft

Deine Bewerbung ist deine beste Visitenkarte bei deinen zukünftigen Kollegen. Also können wir dir nur empfehlen: Mach dir einen Plan, wenn du dich für die Bereiche Wirtschaftsinformatik und Informatik bewirbst!

Ein guter Schlachtplan ist die halbe Miete, denn das Ausbildungsteam möchte sehen:

  • dass du weißt, worauf du dich bewirbst
  • dass du ihre Vorgaben zuverlässig erfüllen kannst
  • dass du Fristen und Anforderungen im Blick hast
  • dass du richtig Lust auf den Job hast

Einige von uns haben sich zum Beispiel Checklisten gemacht und Termine ins Handy eingetragen, um sicherzugehen, dass sie auch wirklich an alles gedacht haben.

Mehr organisatorische und inhaltliche Insider-Tipps zur Bewerbung bei uns findest du in unseren Facebook Livestreams.

„Ich wollte gerne zu den Financial Services, weil ich einen Ausbildungsplatz in der Nähe meiner Familie gesucht habe und ein Freund meiner Schwester sehr positiv von der Ausbildung hier erzählt hat.“

3. Sei informiert

Klar, das klingt wie ein Extra-Schritt zum Thema Gewissenhaftigkeit, aber trotzdem:

Als Bewerberin solltest du dich über das Unternehmen, den Bewerbungsprozess und die Themen in Informatik und Wirtschaftsinformatik informieren, die für deine Ausbildung oder dein Studium wichtig sein könnten.

Dieses Wissen hilft dir nicht erst, wenn du zum Gespräch oder zum Assessment-Center eingeladen wirst, sondern macht es dir auch leichter, dir ein Bild von deiner Ausbildungszeit bei Volkswagen Financial Services zu machen. So kannst du schon vor den persönlichen Gesprächen mit deiner Expertise punkten, indem du sie zum Beispiel in dein Bewerbungsschreiben einfließen lässt.
Ich habe mich zum Beispiel durch die Karriere-Homepage geklickt und mir Notizen zu den wichtigsten oder interessantesten Punkten gemacht.

Du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Wir empfehlen dir dich hier schonmal einzulesen.

4. Sei vorbereitet

Es gibt ein offenes Geheimnis im Bewerbungsprozess: Beide Seiten möchten, dass du die Richtige für die Stelle bist.

Du willst die Ausbildungsstelle oder den dualen Studienplatz und deine Kollegen in spe möchten, dass sie die Stelle mit der Person besetzen können, die vor ihnen sitzt.

Mach es Ihnen einfach, sich für dich zu entscheiden!

Wenn du weißt, dass deine zukünftigen Kollegen sich bei dir melden könnten, bereite dich auf mögliche Fragen vor. Wenn du zu Gesprächen oder Assessment Centern eingeladen wirst, informiere dich darüber, was dich erwartet. Du kannst dich auch zu einem Bewerbertraining anmelden, oder online an simulierten Assessment Centern teilnehmen.

Manche Azubi-Kollegen haben sich auf den Bewerbungsprozess wie auf ein Referat oder eine Klausur vorbereitet. Ich habe mir alles auf dem Laptop zusammengeschrieben, aber eine Kollegin hat zum Beispiel richtig mit Karteikarten gelernt.

So viel Arbeit müsst ihr euch aber nicht mehr machen: Häufige Fragen zu Ausbildung und Studium haben wir hier schon für euch zusammengestellt.

5. Bleib dran!

Bewerbung abgeschickt, Gespräch und Assessment Center hinter dich gebracht – und jetzt? Durchatmen. Das war der schwerste Teil.

Jetzt geht es darum, den Anschluss zu behalten.

Eine kurze Dankes-Email für die Einladung gehört einfach zum guten Ton. Wenn du im Gespräch Zusatzinformationen, Internetlinks, Dokumente oder irgendetwas Anderes versprochen hast, schicke die auf jeden Fall mit!

Notiere dir Termine oder Zeitangaben, die du erhalten hast, damit du den Überblick über den Prozess behältst und zum Ende der Entscheidungsfristen auch mal nachhören kannst.

Dafür noch ein letzter Tipp aus dem Azubi-Büro: In Kontakt bleiben ist ok, aber jeden zweiten Tag anzurufen ist dann doch zu viel.

Wir haben unsere Chance schon genutzt: Jetzt bist du dran!